Blue Flower

 

Liebe Judoka,

 

ab Freitag, 28.08.2020, wollen wir wieder mit dem normalen Judotraining zu den gewohnten Zeiten starten.

Da uns das Corona-Virus sicher noch eine Zeit begleiten wird und wir gemäß der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen verpflichtet sind,  auf Nachfrage des Gesundheitsamtes diesem die Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen, benötigen wir als Judo-Abteilung einen aktuellen Stand der Daten. Die Dokumentation der Trainingsteilnahme erfolgt durch die Trainer.

Ebenso ist in dieser Verordnung geregelt, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben haben, sofern sie keine - bestimmte Bedingungen erfüllende - negative Corona-Testung vorweisen können. Da sich die Risikogebiete doch häufiger ändern und auch der Nachweis einer negativen Corona-Testung für uns einen erheblichen Verwaltungsaufwand bedeutet, haben wir beschlossen, dass eine Trainingsteilnahme erst 14 Tage nach Rückkehr aus einem Auslandsurlaub möglich ist.

Den nachfolgenden Bogen bitte zum ersten Training ausgefüllt mitbringen

Kontaktdaten_Fragebogen

Auf Facebook/Instagram veröffentlicht der NJV derzeit dreimal wöchentlich neue Workouts, die uns helfen können, die Judo-freie Zeit trotzdem fit zu überstehen.

 

Hier die Links zu den Videos:

NJV-Workout Nr. 1 - Einsteigerzirkel

NJV-Workout Nr. 2 - Zirkel mit Zusatzgewicht

NJV-Workout Nr. 3 - Fit ins Wochenende

NJV-Workout Nr. 4 - Handtuchzirkel

NJV-Workout Nr. 5 - Flaschenzirkel

NJV-Workout Nr. 6 - Judo-Zirkel

NJV-Workout Nr. 7 - Kistenzirkel

NJV-Workout Nr. 8 - Kondi-Challenge

NJV-Workout Nr. 9 - Kumi-Kata-Zirkel

NJV-Workout Nr. 10 - Mobilitätszirkel

NJV-Workout Nr. 11 - Stuhl-Workout

NJV-Workout Nr. 12 - Judo-Biathlon

NJV-Workout Nr. 13 - Pokertraining

 

Weitere interessante  Workouts von Bundestrainern, Stützpunkttrainern findet ihr auf folgende Website:

Judo mit DJB Top-Trainern

 

 

 

Ansonsten für die allgemeine Grundlagenausdauer folgender Trainingsvorschlag:

Nach 3 Minuten locker Einlaufen:

30 Sekunden locker joggen, 20 Sekunden schneller joggen, 10 Sekunden Sprint

insgesamt 5x, danach 2 Minuten aktive Pause (sprich: weitergehen, nicht Stehenbleiben), dann:

Wiederholung der 5 Einheiten.

 

Wer top drauf ist, wiederholt das Ganze ein drittes Mal.

 

Viel Spass

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Nummer eins in 

Norddeutschland 

JUDO Großer Erfolg für Josefine Ihlow 

LUTTEN/LEER - Zwei Wochen nach dem Gewinn der Landesmeisterschaften in der Al- tersklasse U18 konnte Josefine Ihlow vom VfL Germania Leer erneut ihre Leistungs- stärke unter Beweis und e nen weiteren riesigen Erfolg feiern. Bei den Norddeutschen Meisterschaften am Sonnabend in Lutten (Goldenstadt) überzeugte sie durch eine konsequente Kampfführung. Dieses ermöglichte ihr, ihre Stand- und Bodentechniken einzusetzen. Sie zeigte ihre Extraklasse und besiegte die Gegnerinnen vorzeitig. 

So sicherte sich Josefine Ihlow zum zweiten Mal nach 2019 den Titel der Norddeutschen Meisterin in ihrer Ge- wichtsklasse. Nun startet die Athletin von Germania Leer am 1. März bei den Deut- schen Meisterschaften in Leipzig. 

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Josefine Ihlow stand ganz oben auf dem Podest. BILD: PRIVAT 

 

Gegen Uchi-mata ist Facebook chancenlos 

JUDO Josefine Ihlow von Germania Leer startet am Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften 

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Josefine Ihlow reist als Norddeutsche Meisterin nach Leipzig. 

 

VON GEORG LILIENTHAL                                            

LEER - Facebook? „Habe ich nicht.“ Instagram? „Auch nicht.“ Für eine 17-Jährige ist solch eine Enthaltsamkeit außergewöhnlich. Josefine Ihlow vom VfL Germania Leer fühlt sich auf Judomat- ten einfach wohler als in vir- tuellen Welten. Das liegt na- türlich auch an ihrem Talent. Denn rund um Ostfriesland hat seit Jahren keine Kontra- hentin die Gymnasiastin auf die Matte gelegt. So sammelt Josefine Ihlow Titel um Titel und Medaille um Medaille. Am kommenden Sonntag trifft sie auf die Allerbesten von Flensburg bis Berchtes- gaden. In Leipzig geht es um die Deutsche Meisterschaft. 

„Ich bin ein bisschen nervös“, sagt Josefine Ihlow. Dabei kennt sie das feierliche Prozedere: den Einmarsch der Bundesländer, das Erklin- gen der Nationalhymne. Denn bereits im Vorjahr hatte sie sich für die Titelkämpfe in der Altersklasse U18 qualifiziert. „Es war wunder- schön.“ 

Für Trainer Christian Boss von Germania Leer ist allein das neuerliche Ticket für Leipzig ein Zeugnis höchster Qualität. „Wer es dorthin schafft, ohne einem Judointernat anzugehören, muss schon über außergewöhnliches Talent verfügen.“ 

Die Chancen seines Schützlings bei der DM vermag er nicht einzuschätzen. „Ich freue mich, wenn sie ein oder zwei Kämpfe gewinnt.“ Josefine Ihlow reist mit Trainern, Eltern und Selbstbewusstsein nach Leipzig. „Ich will jeden Kampf gewinnen.“ Sie feilt schon seit zehn Jahren an ihren Judo-Fähigkeiten. Mit sieben Jahren nahm ein Freund aus Kindergartenzeiten die kleine Josefine mit zum Training. „Mir hat es auf Anhieb gefallen.“ Am Anfang war der Trainingseifer nicht immer ausgeprägt. „Wenn ich mal keine Lust hatte, haben mich meine Eltern überredet.“ Das hat sich mittler- weile grundlegend geändert. „Jetzt müssen sie mich brem- sen, wenn ich mal erkältet bin.“ 

 Ansonsten steht zweimal pro Woche Training in Leer auf dem Programm, einmal beim Stützpunkt in Oldenburg, und einmal im Monat ist der Landestrainer in Oldenburg zu Gast. Vor der DM feilte die Schülerin noch an einer besonderen Wurfkombination. Mit einem Uchi- mata (Innenschenkelwurf ) und der anschließenden Fußtechnik O-uchi-gari (gro- ße Innensichel) hat sie kürzlich die Norddeutsche Meisterschaft gewonnen. Diese Kombination probierte die Leeranerin erstmals im Wettkampf aus. „Das war intuitiv und hat funktioniert.“ 

Nicht nur die Techniken faszinieren die Schülerin. Disziplin und Respekt sind beim Judo oberstes Gebot. „Das gefällt mir. Selbst im Training verbeugt man sich nach einem Kampf vor dem Gegner und gibt ihm die Hand.“ Manche Rivalin, die sie zu Boden ringt, wird abseits der Matte freudig geherzt. „Ich habe beim Judo viele Freunde in ganz Niedersachsen gefunden.“ 

So gab es kürzlich nach ih rem vorzeitigen Sieg im Finale der Norddeutschen Meisterschaften über Lena Müller (Göttingen) keine Spur von Zickenkrieg. „Lena ist eine gute Freundin von mir“, sagt die Leeranerin. Den Kontakt nach Göttingen hält sie übrigens per Whatsapp. Josefine Ihlow kann zwar auf Facebook und Instagram verzichten, aber auch sie nutzt natürlich soziale Medien. Und wenn es optimal läuft, wird die 17-Jährige auf diesem Wege vielleicht am Sonntag- abend positive Nachrichten aus Leipzig versenden.  

 

 

 

 

Wie gewohnt fängt das nationale Wettkampfjahr mit den Meisterschaften der u18 und u21 an. 

Am 25. Und 26.01.2020 fanden in Hagen a.T.W. die Landeseinzelmeisterschaften der 

Altersklassen u18 und u21 im Judo statt. Hier gingen 4 jugendliche Judoka vom VfL Germania 

Leer an den Start. Am Samstag kämpften mit Tim Reinders und Joost Mispagel in der 

Gewichtsklasse bis 66 kg. Trotz persönlich starker Leistung reichte es nur für Joost in die 

Viertelfinalkampf, den er zwar couragiert anging, aufgrund der fehlenden Wettkampfpraxis

nach einer längeren Judo-Auszeit leider verlor.

Am Sonntag kämpften mit Sönke Meyer (u21) und Josefine Ihlow (u18) zwei Judoka, deren 

letztes Trainingshalbjahr überwiegend dem Ziel „Schwarzgurt“ gewidmet war und daher das 

Wettkampftraining etwas reduzieren mussten. Auch wenn sich Sönke mehrfach aus schon 

fast aussichtslosen Haltegriff- und Hebelsituationen im Bodenkampf befreien konnte und 

damit die Kämpfe wieder offen gestalten konnte, reichte es am Ende mit 2 Niederlagen und 

2 Siegen nur zum undankbaren 5. Platz, der zur Teilnahme an den NDEM berechtigt hätte,

wäre nicht im Vorfeld dieser Startplatz durch den NJV besetzt worden. Josefine begann ihren

ersten Kampf mit einigem Respekt vor ihrer Gegnerin, die am Vortag Landesmeisterin in der u21

geworden ist. Letztlich konnte sie diesen Kampf nach mehreren Chancen auf beiden Seiten mit

einem Haltegriff gewinnen. Auch ihre nächsten Kämpfe beendete sie vorzeitig mit einer Haltetechnik.

Damit wurde sie verdient Landesmeisterin und startet am 15.02.2020 in Lutten bei den 

Norddeutschen Meisterschaften.

Spannend waren auch die Kämpfe von Saskia Wübbenhorst vom TUS Holtriem, die offiziell für

den VfL Germania Leer startet. 

Nachdem bereits von ihrem Ausscheiden im Viertelfinale ausgegeangen wurde, musste sie sich 

adhoc wieder in ihren Judogi umziehen und erreichte sensationell in ihrem ersten Jahr u18 den dritten Platz

und qualifizierte verdient für die Norddeutschen Meisterschaften