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Am 05.05.2018 fanden in Georgsmarienhütte die Weser-Ems-Mannschaftsmeisterschaften der U 12 Mädchen und Jungen Mannschaften der Jahrgänge 2007 – 2010 im Judo statt. Der MTV Aurich, VfL Germania Leer, JC Emden, TuS Holtriem, SV Blomberg, TuS Leerhafe, TV Friedeburg und die JKG Norden traten dort als Kampfgemeinschaft Ostfriesland gemeinsam auf, da die Kämpferinnen und Kämpfer in der Wettkampfförderung Ostfriesland schon seit geraumer Zeit gemeinsam trainieren. Insgesamt gingen 3 Mädchenmannschaften und 8 Jungen Mannschaften aus der gesamten Weser Ems Region an den Start. Bei den Mädchen stellte die Judo Kampfgemeinschaft Ostfriesland den Titelverteidiger. Die Mädchen Mannschaft zeigte schon in der ersten Begegnung gegen Teuto, dass sie wieder super in Form sind und fegten den Gegner mit 6:1 von der Matte. Der zweite Gegner, die Kampfgemeinschaft Crocodiles Osnabrück/BW Hollage war da schon ein anderes Kaliber, denn in dieser Mannschaft waren schon mal zwei Auswahlkämpferinnen des Niedersächsischen Judoverbandes mit am Start. Völlig unbeeindruckt zeigten sich aber die Ostfriesinnen, die mit Leevke Novack im ersten Kampf an den Start ging. Nach harten Kampf, in dem sie zunächst sogar in Führung gegangen war, konnte Leevke nach bärenstarker Leistung ein Unentschieden über die Zeit bringen. Denn wohl besten Kampf des ganzen Turniers lieferte sich Arina Neumann gegen Lilian Bücker, die im letzten Jahr Gesamtsiegerin der NJV Rangliste gewesen ist. Zunächst war der Kampf recht ausgeglichen, da Arina nicht ihren richtigen Griff bekam. Im weiteren Verlauf des Kampfes gelang dies ihr immer besser und die Ranglistenerste aus Osnabrück hatte nicht mehr den Hauch eine Chance und wurde durch Arina regelrecht niedergekämpft. In der nächsten Begegnung startete Wiebke Rolfs, sie hatte es mit einer gut aufgestellten sehr starken Gegnerin zu tun und musste sich nach hervorragendem Kampf leider geschlagen geben. Den nächsten Punkt bekam Isabell Soerjanta kampflos, da diese Gewichtsklasse beim Gegner nicht besetzt war. Als nächstes ging Lyn Knippler an den Start. Überlegen und sehr routiniert erarbeitete sie sich mit klasse Techniken den Sieg. Dann kam Leonie Wübbenhorst auf die Matte. Sie war hochkonzentriert und zeigte ihrer Gegnerin mit einer Spitzenleistung wer heute die Nummer 1 in dieser Gewichtsklasse ist. Als letztes musste dann Daaje Ens eine Gewichtsklasse höher an den Start, als ihr eigenes Gewicht ist. Sie hatte es mit der Auswahlkämpferin Leonie Ellinger aus Osnabrück zu tun, die in der NJV Rangliste immerhin an Nr. 5 geführt wird. Nach einer wahren Kraftleistung, konnte sich Daaje trotz unbändigen Siegeswillen sich leider nicht durchsetzen. Nach einer überragenden Leistung kämpfte man aber die Kampfgemeinschaft Crocodiles Osnabrück/BW Hollage mit 4:2 von der Matte und die Ostfrieslandauswahl wurde nach 2017 wieder verdient Weser-Ems-Meister.

Die Jungenmannschaft U 12 bestand dieses Jahr zumeist aus neuen jungen Kämpfern, die sich zwar alle schon in der U10 bewährt haben, aber das insgesamt 4 Jahrgänge (2007 – 2010) an den Start gingen, hatte man insgesamt die jüngste Mannschaft des Turniers. Zudem konnte eine Gewichtsklasse nicht besetzt werden, was ein zusätzlicher Nachteil war. In der ersten Begegnung gegen die BW Hollage sah man allerdings nichts und man kämpfte den Gegner mit einer Spitzenleistung von der Matte 5:2. In diese Begegnung stach vor allem der Routinier im Team Theis Wiegert hervor, der mit blitzschnellen Techniken seinen Gegner in nur 25 Sek von der Matte fegte. In der der nächsten Begegnung ging es gegen die zweite Mannschaft der Judo-Crocodiles aus Osnabrück. Nach Superleistung musste man sich dem stärkeren Gegner mit 2:5 geschlagen geben. Die nächste Begegnung ging dann schon um den dritten Platz. Hier musste man sich der Kampfgemeinschaft Teuto, nach hartem Kampf, leider mit 3:4 geschlagen geben und erreichte damit den 5. Platz bei dieser Meisterschaft. Nichts desto trotz eine Superleistung des jungen Teams, das die nächsten Jahre sicher wieder weiter oben zu finden ist. 

 

TEAM OSTFRIESLAND – DIE MANNSCHAFT IST DER STAR hat wieder überzeug und verfügt schon über eine beachtliche Menge an Medaillien auf Weser-Ems und Niedersachsenebene.  Die Ergebnisse spiegeln auch die hervorragende Arbeit in den ostfriesischen Vereinen wieder, die durch die Trainingseinheiten der Wettkampfförderung Ostfriesland ergänzt werden, unter deren Leitung auch die Auswahlmannschaften zusammengestellt werden.

 

Weser Ems Meister Mädchenmannschaft JKG Ostfriesland

Arina Neumann, Isabell Soerjanta (beide JKG Norden), Wiebke Rolfs (SV Blomberg), Lyn Knippler, Nikita Manten, Arwen Wrieden (alle VfL Germania Leer), Leevke Nowack (TV Friedeburg), Daaje Ens (JC Aurich), Leonie Buller, Lisa Ulrichs, Leonie Wübbenhorst, Leonie Schwartz (alle TuS Holtriem),

 

Weser Ems Meister Jungenmannschaft JKG Ostfriesland

Rune Buss (JKG Norden), Nikita Kuzmin, Liam Wrieden, Theis Wiegert (alle VfL Germania Leer), Roman und Anton Straub (beide JC Emden), Markus Luitjens (SC Dunum), Thilo Reichelt (TuS Leerhafe Hovel), Leon Cuno, Janis Aumann (beide TuS Holtriem), Jonathan und Frederick Jacobs (JC Aurich)

 

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Die Ausschreibungen für Turniere/Lehrgänge und sonstige Veranstaltungen  sind bei den jeweiligen TERMINEN hinterlegt.

 

 

Am vergangenen Wochenende fanden in Lutten-Goldenstedt die Judo-Landesmeisterschaften in den Altersklassen u15, u18 und u21 statt. Mit neun Qualifizierungen für die Norddeutschen Meisterschaften von 12 Kämpfern war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für den VfL Germania Leer.

In der u18 am Samstag, dem 27.01. zeigte Josefine Ihlow eine starke Leistung, die als Neuling in ihrer Altersklasse Vizemeisterin wurde. Lediglich gegen die amtierende deutsche Vizemeisterin verlor sie ihre Kämpfe. Auch Noam Schmidt-Leffers setze sich in der Gewichtsklasse bis 90kg durch und qualifizierte sich mit dem dritten Platz ebenfalls für die Norddeutschen Meisterschaften. Sönke Meyer und Tim Reinders, die beide in der stärksten Gewichtsklasse mit 23 Teilnehmern starteten, konnten sich zwar nicht für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren, sie zeigten aber eine ansprechende Leistung und ein starkes Auftreten. Auch Bibulat Idris in der Gewichtsklasse bis 81kg verpasste die Qualifikation nur knapp.

 

Am Sonntag kämpften die Judoka der Altersklassen u15 und u21. Hier traten alle Kämpfer zum ersten Mal in der neuen Altersklasse an. Tabatha Knippler qualifizierte sich als Landesmeisterin in der Gewichtsklasse -63 kg direkt für die Norddeutschen Meisterschaften. Sophia de Vlas erkämpfte sich in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse -44kg gegen meist höher graduierte Gegnerinnen den dritten Platz und sicherte sich somit auch die Teilnahme an der nächsten Meisterschaft, nachdem sie sich zunächst souverän ins Halbfinale vorkämpfte und sich dort leider in den letzten Sekunden geschlagen geben musste. Auch Jacqueline Teske wurde in ihrer Gewichtsklasse nach starken Kämpfen Dritte.

 

Ebenfalls in der u15 kämpften Jakob Laarmann und Yuri Bukowski in der gleichen Gewichtsklasse bis 34kg. Jakob setzte sich durch und erreichte den dritten Platz, während sich Yuri trotz guter Kämpfe mit dem fünften Platz zufrieden geben musste. Trotzdem schafften es beide Kämpfer sich für die nächste Meisterschaft zu qualifizieren, da Niedersachsen im Vorjahr in dieser Gewichtsklasse den Norddeutschen Meister stellte.

 

In der u21 starteten Tomke Meyer, Malte Löffel und Noam Schmidt-Leffers, für den das Doppelstartrecht U18/U21 galt. Noam gelang es in dieser Altersklasse ebenfalls den dritten Platz und sicherte sich damit die Teilnahmeberechtigung an den NDEM der u21. Auch Tomke qualifizierte sich mit dem fünften Platz für die Norddeutsche Meisterschaft, nachdem sie leider im Halbfinale gegen die spätere Vizemeisterin verlor. Malte zeigte eine gute Leistung, schaffte aber leider keine Platzierung.

 

Insgesamt waren die Trainer Christian und Matthias Boss sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Judoka, die sich nun für die Meisterschaften Mitte Februar vorbereiten.

 

 

 

Am 05.03.2015 fanden in Frankfurt (Oder) die deutschen Einzelmeisterschaften der männlichen und weiblichen U21 im Judo statt. Wie bereits berichtet, hatten sich vom VfL Germania Leer Rieke Meyer und Lennart Boss vor 3 Wochen über die Meisterschaften auf Norddeutscher Ebene für diese Veranstaltung  qualifiziert, was bereits für unsere Region in dieser Sportart einen sehr großen Erfolg bedeutet.

Zusätzlich zu den Qualifikanten aus den übrigen Regionen waren auf diesen Meisterschaften gesetzte Judoka des Bundeskaders, die u.a. bei Europa- und Weltmeisterschaft starten, vertreten.

Anders als bei den Meisterschaften in den vorherigen Altersklassen, bei denen ein Kämpfer nach einem verlorenen Kampf noch aus eigener Kraft Platz 3 erreichen konnte, kam hier das Wettkampfprinzip: „KO-System mit doppelter Trostrunde“ zur Anwendung. Hierbei haben nur diejenigen Judoka eine Chance auf Platz 3, wenn sie einen direkten Kampf mit dem späteren Poolsieger verloren.

Lennart Boss traf in seinem Kampf auf den südwestdeutschen Meister, einen deutlich größeren Gegner, so dass seine eigene Spezialtechnik wirkungslos blieb. Nach einer Umstellung der Kampftaktik gelangen ihm im Verlauf des Kampfes einige gute Aktionen, die leider ohne eine zählbare Wertung blieben. So bedeuteten zwei mit Waza-ari bewertete Fußtechniken des Gegners die Niederlage in diesem Kampf. Da dieser im Folgekampf ebenfalls verlor, bedeutete diese Niederlage gleichzeitig das Aus bei diesen Meisterschaften.

 

Rieke Meyer traf in ihrem ersten Kampf auf eine Judoka aus Freiburg, die bereits große internationale Erfahrungen aufweisen kann ( u.a. einen 3. Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften). Trotzdem ging sie diese Begegnung couragiert an, wurde aber bei eigenem Wurfansatz gekontert und geriet in einen Haltegriff, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnte und verlor damit den Kampf gegen die spätere Deutsche Meisterin. Damit durfte sie aber in der Trostrunde starten und traf dort gleich auf eine ebenfalls international erfahrene Judoka aus Hessen, die letzte Woche in der Altersklasse U18 Deutsche Meisterin wurde. Auch hier musste sie den Kampf in der Bodenlage nach einem geglückten Würger der Gegnerin verloren geben. Somit waren auch für sie die Meisterschaften beendet.

 

Auch wenn sich die Bemühungen nicht in Medaillen ausgedrückt haben, war Trainer Matthias Boss zufrieden mit den gezeigten Leistungen, da beide Kämpfer positives Judo und nicht nur abwartendes Verhalten gezeigt haben. Für die Athleten war allerdings bereits die Teilnahme an diesen Meisterschaften ein sehr großer Erfolg.